Den tyske numismatiker Gerald Stefke understreger i sin afhandling (se litteraturlisten) at sterlingudprægningen ikke som tidligere troet forløb parallelt i Næstved og Lund. De tidlige fund udviser (næsten) udelukkende Næstvedmønter, mens de senere har en overvægt af mønter fra Lund. Svendborgfundet er et af de første, hvor Lundsterlingene er i overvægt:
"(...) Hier anzureihen ist der große Fund von Svendborg, an der Südküste von Fünen, aus dem Jahre 1885. Mit seinen 51 Goldmünzen, 3779 Silberrnünzen und 10 Silberbarren (zusammen ca. 3 ¼ Mark Silber) gehört er wohl schon einer besonderen, als kleines Vermögen anzusprechenden Fundkategorie an. Die 3750 dänischen Sterlinge, unter denen die Lunder mit 1971 Stück in derselben Weise die Næstveder geringfügig überwiegen, wie das bereits bei Stege 1898 der Fall ist, lassen alle übrigen Silbermünzen, darunter 10 fast ausschließlich östliche norddeutsche Witten, als bloße Einsprengsel erscheinen, ohne daß man daraus m. E. irgendwelche Folgerungen hinsichtlich der Zeitstellung des Fundes ableiten sollte. Für die Funddatierung kommen nur die Goldmünzen in Betracht. Als Terminus a quo in diesem Bereich ist zuletzt das Jahr 1419 genannt worden; danach müßte man wohl an einen tatsächlichen Fundabschlußzeitpunkt denken, der der Mitte des 3. Jahrzehnts sehr nahe liegt. Diese Frage kann hier nicht abschließend geklärt werden. Jedenfalls sollte man bei allen weiteren Untersuchungen zur Datierung des Fundes nicht von vornherein die Möglichkeit ausschließen, daß der - gesondert gelagerte - Goldmünzen-Anteil ein paar Jahre jünger ist als der große Sterling-Bestand."
Gerald Stefke
Litteratur: